Bei diesem Projekt sollte die historische Tragstruktur eines Gebäudes erhalten bleiben. Die alten Eichenpfetten standen unter Denkmalschutz und mussten exakt in die neue Dachkonstruktion integriert werden.
Mit unserem RIEGL Laserscanner haben wir das gesamte Gebäude digital vermessen und daraus eine präzise Punktwolke erstellt. Besonders anspruchsvoll war dabei, dass das Gebäude zur Straßenseite etwa 50 cm breiter war als zur Gartenseite. Dadurch verliefen die Pfetten schräg und jeder Sparren musste individuell angepasst werden.
Anhand der Punktwolke wurde das neue Dach in unserer Holzbausoftware konstruiert. Die Sparren erhielten passgenaue Ausnehmungen für die bestehenden Pfetten und wurden anschließend im Abbundzentrum millimetergenau gefertigt.
Die Bilder zeigen:
• die Punktwolke der Bestandskonstruktion,
• die individuelle Ausnehmung der Pfette,
• den fertigen Sparren aus der Abbundanlage,
• sowie die passgenaue Montage auf der historischen Pfette.
So verbinden wir moderne Laserscantechnik mit präzisem Holzbau im Bestand und Denkmalschutz.

Präzision in luftiger Höhe – ein Projekt, das in die Waden ging
Mitten in der Frankfurter Skyline, im imposanten Europa Tower, durften wir ein ganz besonderes Projekt umsetzen: das 3D Aufmaß der Treppenhaustürme. Insgesamt 95 Etagen wurden von uns millimetergenau dreidimensional vermessen – eine Aufgabe, die sowohl technisch als auch körperlich höchste Anforderungen stellte.
Die Ausgangslage
Der Grund für das umfangreiche 3D Aufmaß war die Herstellung neuer Edelstahlgeländer. Um dem Metallbauer eine absolut zuverlässige Planungsgrundlage zu liefern, mussten die kompletten Treppenhäuser präzise digital erfasst werden. Gerade bei Hochhäusern dieser Größenordnung sind klassische Messmethoden nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig.
Herausforderung auf allen Ebenen
95 Etagen bedeuten nicht nur viele Datenpunkte, sondern auch viele Stufen. Logistisch war das Projekt anspruchsvoll, körperlich ebenso:
Wadenkrämpfe während der Arbeit und ein ordentlicher Muskelkater am nächsten Tag gehörten definitiv dazu. Doch genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen Theorie und Praxis – und warum Erfahrung im 3D Aufmaß entscheidend ist.
Präzision dank Punktwolke
Nach der Vermessung wurden die Geländer direkt in der Punktwolke modelliert. Das Ergebnis:
• passgenaue Konstruktion
• segmentweise Fertigung der Edelstahlgeländer
• maximale Planungssicherheit für den Metallbauer
Durch die exakte digitale Grundlage konnten Nacharbeiten oder spätere Änderungen vollständig vermieden werden. Das spart Zeit, Kosten und Nerven – auf allen Seiten.
Fazit
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert ein professionelles 3D Aufmaß bietet. Gerade bei komplexen Bauwerken wie Hochhäusern sorgt es für Sicherheit in der Planung, Präzision in der Fertigung und Effizienz in der Umsetzung.

Punktwolke optimiert Vorfertigung und beschleunigt Bauablauf
Eine Bauaufgabe, zwei nahezu identische Bauabschnitte, zwei Vermessungsmethoden: Ein 3D-Aufmaß mit Punktwolke und direkter Übergabe an die Holzbausoftware Sema beschleunigte den Bauablauf bei der Aufstockung eines Diakoniegebäudes in Osnabrück um mehrere Wochen.
Die Diakonie Osnabrück betreibt an der Rheiner Landstraße 147 ein Altenpflegeheim mit 104 Pflegeplätzen in Einzelzimmern, zwölf Tagespflegeplätzen und 59 betreuten Seniorenwohnungen. Das 1994 errichtete Gebäude gliedert sich in vier Flügel, die wie die Flügel einer Windmühle rund um eine gemeinsame Mitte angeordnet sind. Im Jahr 2016 wurde beschlossen, Teile des Dachgeschosses für die Pflegeschule der Diakonie auszubauen.
Dazu wurde in zwei Bauabschnitten – 2019 und 2024 – die Dachkonstruktion von zwei Flügeln verändert, aufgestockt und umgebaut. Beide Projekte wurden von der Architektin Andrea Wessendorf und Christian Appelhans im laufenden Betrieb des Altenheims und der Pflegeschule umgesetzt. Die Bauabschnitte waren hinsichtlich der Nutzung und Kubatur vergleichbar, unterschieden sich jedoch deutlich in der Methodik des Aufmaßes. Während der Bestand im ersten Bauabschnitt konventionell von Hand vermessen wurde, kam im zweiten Bauabschnitt ein 3D Aufmaß von der Firma Scan auf Maß zum Einsatz. Dies führte zu erheblichen Zeitersparnissen in der Planung und zu einer optimierten Vorfertigung, die den Bauablauf und die Montage deutlich effizienter gestaltete.
Bauablauf im Vergleich
Die Zimmerei Bäker GmbH & CO KG übernahm sowohl die Baustelleneinrichtung als auch den Abbruch und die Öffnung des Bestandsdaches das Aufmaß, die Vorbereitung der kompletten Wand- und Deckenelemente und die Montage sowie die Notabdichtung des Flachdaches.
Das Aufmaß und die Arbeitsvorbereitung einschließlich der digitalen Übergabe der Maschinendateien an die Abbundmaschine lag in den Händen von Zimmermeister Christian Appelhans. Im ersten Bauabschnitt erledigte er diese Aufgaben als Angestellter der Zimmerei, im zweiten als Subunternehmer mit der Firma Scan auf Maß. Beide Male nutzte er für die Arbeitsvorbereitung die Holzbausoftware Sema. Während beim ersten Bauabschnitt ein manuelles Aufmaß als Grundlage diente, erstellte Appelhans beim zweiten ein 3D Aufmaß.
Aufmaße im Vergleich
Angefangen bei der Aufmaßgeschwindigkeit und der Arbeitsvorbereitung konnten deutliche Unterschiede festgestellt werden: Hatten die nicht rechtwinklige Dachkonstruktion und der vollgestellte Dachraum beim manuellen Aufmaß noch einen zweiten Termin zur Überprüfung und Ergänzung der fehlerhaften Maße notwendig gemacht, führte der Laserscan mit Punktwolke beim zweiten Bauabschnitt in nur einundhalb Mannstunden zu exakten Daten. Zum Vergleich: Das manuelle Aufmaß hatte zwei Personen je einundhalb Tage in Anspruch genommen.
Im Anschluss an das manuelle Aufmaß mussten die krummen und unebenen Bestandshölzer zudem digital nachmodelliert werden, um in der Holzbausoftware Sema ein 3D-Modell als Grundlage für die neue Konstruktion zu erstellen und die Anschlusspunkte zu definieren. Arbeitszeit: Zwei Manntage. Beim zweiten Aufmaß stellte der Laserscanner die erfassten Flächen automatisch als Punktwolke in einer Sema-3D-Plandatei dar. Am PC konnten so der nicht rechtwinklige Grundriss, Höhenunterschiede, Durchbiegungen der Bestandsbauteile, die Lage der Mittelpfetten sowie die Ausrichtung des Treppenhauses exakt ausgewertet werden. Die präzisen Daten ermöglichten es, den Architektenplan im Anschluss als DWG-Datei über die Punktwolke zu legen und Kollisionen zwischen Neubau, Altbau und Leitungen zu überprüfen. Auf dieser Basis wurden neue Wände direkt und präzise konstruiert, ohne Bestandshölzer oder -Wände nachmodellieren zu müssen. In der Arbeitsvorbereitung sparte der modernere Vermessungsweg somit in der Summe etwa eine Woche Arbeitszeit ein.
Vorfertigung im Vergleich
Dank des präzisen 3D-Scans, der jede Krümmung und jeden Dachanschluss exakt erfasste, konnte auch der Vorfertigungsgrad im zweiten Bauabschnitt weiter gesteigert werden. Die Wände wurden bereits in der Zimmerei mit Fenstern, Rollläden, Fensterbänken sowie Grundputz und Armierung versehen, sodass vor Ort nur noch Feinputz und Anstrich erforderlich waren. Dies verkürzte die Bauzeit erheblich: „Für diese Arbeiten benötigten die Maler zu dritt nur noch anderthalb Wochen. Ohne Vorfertigung hätten sie doppelt so lange gebraucht“, erklärt Zimmermeister und Scandienstleister Christian Appelhans. Die einseitig beplankten Deckenelemente mit vorbereiteten Dachanschlüssen und erster Dachabdichtung wurden vor Ort noch mit Zellulose gedämmt und vom Dachdecker fertiggestellt. Aufgrund zahlreicher Durchdringungen war eine vollständige Vorfertigung in diesem Fall nicht möglich. Kollisionen zwischen Neu- und Altbau waren hingegen bereits im Vorfeld markiert und ausgeschnitten worden, um Verzögerungen bei der Montage zu vermeiden.
„Durch das exakte Aufmaß wussten wir genau, wo die Sparren aus dem Bestand abgeschnitten werden mussten. Der Abbruch war perfekt geplant, und die Elemente und die Anschlussarbeiten konnten in der Vorfertigung punktgenau vorbereitet werden“, bekennt Zimmermeister Martin Hugenberg, Geschäftsführer der Bäker GmbH & CO KG zufrieden. Auch der Anschluss an das Gesamtensemble ließ sich auf dieser Basis präzise umsetzen: Der First wurde konstruktiv nachgebildet, wobei über dem Flachdach des Neubaus ein First mit zwei Pfannen installiert wurde, um den Anschluss an die Bestandsdachflächen zu sichern.
Montage im Vergleich
Eine auf der Punktwolke basierende Ebenheitsanalyse von Appelhans machte es auch möglich, individuell eingefräste Klötzchen vorzubereiten, um die im Dachraum aufgemessenen Höhenunterschiede von bis zu 4,6 cm auszugleichen. Sie wurden im Betrieb schon unter die Schwellen geschraubt – und somit eine weitere Maßnahme zur Beschleunigung des Baufortschritts umgesetzt, die ebenfalls nur durch die neue Aufmaß- und Planungstechnik ermöglicht wurde. So vorbereitet, dauerte die Baustelle vor Ort gerade einmal eine Woche nach dem Aufstellen des Gerüstes. In dieser Zeit wurde in drei Etappen jeweils ein Teil des Bestandsdaches abgetragen und sofort wieder aufgebaut. Dann war der Rohbau regendicht.
Fazit
Die Erfahrungen aus der „Erweiterung Diakonie“ zeigen die Vorteile moderner Technologien wie des 3D-Aufmaßes. Während der erste Bauabschnitt 2019 noch durch manuelle Vermessung und Unsicherheiten geprägt war, ermöglichte die digitale Vermessung 2024 eine präzisere Planung und deutlich effizientere Ausführung. Die Punktwolke als Aufmaß sparte enorm viel Zeit und führte zu einer optimierten Bauausführung, insbesondere bei den Anschlussdetails, die nun passgenau vorgefertigt werden konnten.
„Vor fünf Jahren mussten wir auf der Baustelle improvisieren, da wir beim händischen Aufmaß nicht jedes Detail vorab bearbeiten konnten“, erinnert sich Appelhans. „Jetzt war alles bis ins kleinste Detail durchgeplant.“ Die hohe Qualität und Passgenauigkeit der Bauelemente sowie der reibungslose Montageablauf waren entscheidende Fortschritte im zweiten Bauabschnitt. Da das Projekt angesichts des schmalen Budgets der Diakonie sehr knapp kalkuliert war, ist Zimmerer Hugenberg sicher: „Wäre es wie im ersten Bauabschnitt umgesetzt worden, hätte es sich unter den aktuellen Kosten nicht gerechnet. Das präzise Aufmaß hat enorm Zeit und Geld gespart.“



Auf nach Bayern
Hier werden gerade vorgefertigte Fassadenelemente vor einem Bestandsgebäude montiert.
Zuvor wurde das Gebäude per Laserscanning von uns vermessen. Somit wurden alle Außenkanten inkl. aller Öffnungen und Durchdringungen sowie Unebenheiten genauestens erfasst.
Die Holzrahmenelemente werden fix und fertig mit Rhombusprofil als Außenfassade und neuen Fenstern angeliefert. Anschließend erfolgt die Montage schnell und unkompliziert und sogar während der Nutzung des Gebäudes. So geht Sanierung 2.0 heute!


Dieses wunderschöne, denkmalgeschützte Gebäude wurde von uns digital aufgemessen.
Aber warum ??
Für viele ältere Gebäude gibt es nur wenige oder gar keine Pläne/ Zeichnungen. Sind diese doch noch vorhanden, stellt sich die Frage, ob die Pläne noch aktuell sind. Wurden An- oder Umbauten nachträglich eingezeichnet? Gab es bauliche Veränderungen, die in den Zeichnungen dokumentiert wurden ?
Am Anfang einer jeden Planung sollte der Bestand ordnungsgemäß aufgemessen und ein Plan vom Ist- Zustand des Gebäudes erstellt werden. Diese Pläne dienen als Grundlage einer Sanierung oder Umnutzung, können aber auch für die spätere Genehmigungsplanung ( Bauantrag) genutzt werden.
Gerade bei denkmalgeschützten Gebäuden ist die Absprache mit der Denkmalschutzbehörde unerlässlich. Sowohl für die Planung der Raumaufteilung als auch für die Denkmalschutzbehörde und beteiligten Architekten, bietet das digitale 3D Aufmaß die optimale Grundlage.


Anfang des Jahres haben wir das Albertus- Magnus- Gymnasium in Friesoythe mittels 3D Laserscanning vermessen.
Ziel der Vermessung war die Erstellung von Bestandsplänen. Mit insgesamt 860 einzelnen Scanner Standorten wurde der Gebäudekomplex von 2 Laserscannern (FARO FOCUS S 70) in nur 3 Tagen aufgenommen. Die dabei aufzunehmende Fläche der Scanner betrug ca. 1450 m² Grundfläche mit teilweise 4 Etagen.
Die Punktwolke hat ein Gesamtvolumen von ca. 730 GB welche in Pointcab registriert und generiert wurde. Anschließend wurden die Daten abschnittsweise in die Sema- Software geladen und weiter zu 2 D Bestandsplänen verarbeitet
Aufgrund des präzisen Aufmaßes kann nun eine umfassende Sanierung der 1957 erbauten Gebäudekomplexe erstellt werden.
Scan auf Maß ist stolz, einen wichtigen Teil zu diesem Projekt beigetragen zu haben.

Dieses wunderschöne Fachwerkhaus wurde zwecks Umbaumaßnahmen digital vermessen. Mit 57 einzelnen Scans -in nur 4,5 Stunden- war auch dieser Auftrag im Kasten. Doch warum wird so ein Gebäude digital aufgemessen?
Die unterschiedlichen Wandstärken der Außenwände, sowie der nicht rechtwinklige Grundriss stellen Planer und ausführende Handwerker immer wieder vor große Herausforderungen. Ein manuelles Aufmaß kommt bei den heutigen Möglichkeiten kaum noch in Frage. Es ist nicht immer wirtschaftlich und in den meisten Fällen auch nicht genau genug um damit weiter zu arbeiten.
Das digitale Aufmaß ist schnell und auch eben genauer. Es deckt verformte oder durchgeschobene Grundrisse auf und lässt keinen Spielraum für Überraschungen zu.
Somit ist es eine perfekte Grundlage für Planer und Handwerker, sich an das Bauen im Bestand heran zu wagen.




Wie wird ein 3 D Scan aufgenommen, wie entsteht daraus eine 3 D Punktwolke und was können Handwerker damit machen?
Dieses und andere Themen erklären Eric Bergholz von Laserscanning Europe und Christian Appelhans von SCAN auf MASS in diesem Video.
Der Neubau der Oberschule Artland in Quakenbrück geht gut voran. In einigen Wochen wird die vorgehängte, hinterlüftete Fassade moniert. Dafür wurde der Stahlbeton Rohbau mittels Laserscanning aufgemessen.
Durch das genaue Messverfahren können die Rohbautoleranzen der Vorgewerke mit in die Arbeitsvorbereitung/ Planung einfließen. Somit können die fertigen Plattenzuschnitte bereits während der Montage der Unterkonstruktion bestellt werden. Das ist ein immenser zeitlicher Vorteil. Nicht gerade -aus dem Lot stehende Wände, unterschiedliche Fensterachsen oder schiefe Dachrandabschlüsse in der Fassade stellen somit keine großen Probleme mehr dar. Wo früher alles zeitaufwändig auf der Baustelle nachgeschnitten und angepasst wurde, kann heute schon im Vorfeld reagiert werden. Das spart eine Menge Zeit und Geld.






Und auch im neuen Jahr ist Scan auf Maß wieder fleißig. Bei diesem aktuellem Projekt ging es um die Bestandsaufnahme eines Verbrauchermarktes. Dieser soll zu Wohnzwecken umgebaut werden.
Für den Antrag der Nutzungsänderung wurde das Gebäude neu aufgemessen. Abweichungen zu den Bestandsplänen, sowie nicht eingetragene bauliche Veränderungen, konnten somit dokumentiert werden. Das Architekturbüro erhält nun eine optimale Planungsgrundlage zur weiteren Bearbeitung der Nutzungsänderung.





Die Planung einer Filteranlage in der Schlachterei Brand in Lohne erfolgt auf Grundlage eines digitalen Zwillings. Scan auf Maß hat für das Unternehmen Big Dutchman die komplette Dachfläche mittels Laserscanning aufgemessen.
Mit den Daten der Punktwolke kann die komplette Leitungsführung exakt geplant werden. Somit stellen Durchbrüche wie Lüfter, Lichtkuppeln und Klimageräte kein Problem mehr dar.





Für die Erstellung von Bauantragsunterlagen wurde hier ein altes Heuerhaus vermessen. Das Projekt besteht aus insgesamt 45 Einzelscans, die mittels Registrierungssoftware zu einer 3D-Punktwolke zusammengefügt wurden.
Mit der entsprechenden CAD-Software können aus der Punktwolke alle nötigen Daten gezogen werden. Im Horizontalschnitt sieht man sehr schön die Verformung der hinteren Giebelwand.



Wieder einmal war Scan auf Maß am Wochenende unterwegs. Dieses Mal ging es um eine, in die Jahre gekommene Reithalle, welche in absehbarer Zeit saniert werden soll. Das Aufmaß beinhaltete insgesamt 75 Einzelscans die an einem sehr warmen Samstag aufgenommen wurden. Zum Glück gab es eine kleine Abkühlung von einem befreundeten Holzbauplaner. Torben Köhle von TK Holzbauplanung kam vorbei und informierte sich über die Technik des Laserscannens. Die Zukunft des Messens.




Artländer Fachwerkhof von 1768:
Diese alte Hofstelle von 1768 wird von Torsten und Kerstin Pistol zum Einfamilienhaus mit Betriebsstätte umgebaut. Die Nebengebäude dienen als Koch- und Verkaufsräumlichkeiten der Pistole Hardcore-Food GmbH.
Da die Gebäude so alt sind, gibt es keine Bestandspläne oder Zeichnungen mehr. SCAN auf Maß hat sich dieser Herausforderung gestellt und die komplette Hofanlage gescannt! An nur einem Tag hatten wir mit insgesamt 270 Einzelscans die komplette Hofanlage mit über 1400m² Grundfläche und 2 Geschossen im Kasten. Und damit meine ich wirklich „Alles im Kasten“!
Von 15 cm krummen Fachwerkwänden bis hin zur tragenden Holzkonstruktion im Dach. Sogar das Huhn im Hühnerstall und die 2,20 m dicke Eiche im Eingangsbereich wurden Teil der 3D-Punktwolke.
Die Auswertung der Daten erfolgte mit der PointCab-Software. Danach habe ich die Grundrisse, Ansichten und Schnitte mit einem CAD-Programm gezeichnet. Mit diesen digitalen Daten haben sowohl der Eigentümer als auch der Architekt eine perfekte Grundlage, weitere Umbaukonzepte und Restaurationen gemeinsam mit den Handwerkern zu verwirklichen.







Projekteschreibung:
Hier wurde die Bodenplatte für einen - demnächst folgenden - Holzrahmenbau gescannt. Danach erfolgte die Auswertung der Daten. Dabei wurde ein Höhenraster in POINTCAB über die Platte gelegt, um zu schauen, wie groß die maximalen Höhenabweichungen sind. Gleichzeitig können dabei die Außenmaße und Winkel sowie die Durchdringungen in der Bodenplatte kontrolliert werden. Somit kann der Zimmermann seine Arbeitsvorbereitung optimal anpassen.



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